Was ist Lerntherapie?

Lerntherapie ist immer Hilfe zur Selbsthilfe!

Lerntherapie hilft Kindern und Jugendlichen, die trotz ausreichender Beschulung Lernschwierigkeiten – insbesondere in Form von Legasthenie, Dyskalkulie und AD(H)S – entwickelt haben.
Kinder und Jugendliche haben dabei zum Teil massive Probleme Lesen, Schreiben oder Rechnen zu lernen. Ständiges Versagen trotz großer Anstrengung führt zu Frustrationen, Ängsten, Blockaden und psychosomatischen Beschwerden (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit…). Eltern und Lehrer stehen dem völlig hilflos gegenüber. Damit sind Konflikte in Schule und Elternhaus häufig vorprogrammiert. Das Familienleben ist durch das Lernen belastet.
Ziel der Lerntherapie ist die Förderung einer positiven Lernerfahrung beim Kind / Jugendlichen und seinem Umfeld. Endlich wieder Spass am und beim Lernen zu haben!

Lerntherapie zeigt Kindern, Jugendlichen und Eltern dabei Wege auf, die von allen Beteiligten mitgestaltet werden und schließlich zu einer positiver Lernstruktur führen.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt….

… und dann gilt es einen Schritt nach dem anderen zu gehen!

1. Grundlage einer Lerntherapie ist immer eine fundierte Diagnostik

Lassen Sie uns aus dem Problem eine Aufgabe machen!

Wenn täglich zuhause der “Hausaufgabenkrieg” ausbricht, Ihr Kind große Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder gravierende Probleme mit der Aufmerksamkeit und der Konzentration hat, dann muss geprüft werden ob eine Legasthenie (Lese-/ Rechtschreibstörung), Dyskalkulie (Rechenstörung) oder AD(H)S vorliegt.
Nicht selten treten sogar mehrere Beeinträchtigungen gemeinsam auf. Daher ist es wichtig, eine qualifizierte Diagnostik durchzuführen, um die Ursachen der Probleme zu erkennen und auf dieser Grundlage mit einer gezielten Förderung anzusetzen.

Die Feststellung der Lernausgangslage, die Erstellung eines Begabungsprofils und die Bestimmung der individuellen Stärken und Schwächen des Kindes sind ebenso Grundstein für die Erstellung des Therapieplans wie die Beurteilung der Schwere der Störung. Die Entscheidung, ob eine Lese-/Rechtschreibstörung, eine Rechenstörung oder Hinweise auf eine AD(H)S vorliegen, kann nur mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter Tests und einem fundierten Wissen über die Störungsbilder getroffen werden. Ich arbeite zur Gewährleistung einer optimalen Erfassung aller relevanter Bereiche eng mit anderen Fachstellen wie Beratungsstellen, Kinder – und Jugendpsychiatern, SchulpsychologInnen oder KinderärztInnen zusammen.
Bei Unsicherheiten, rufen Sie mich einfach an. Ich berate Sie gerne!

2. Lerntherapeutische Unterstützung

“Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.” > F. Kafka

Mit Hilfe der Ergebnisse aus der Diagnostik erstelle ich einen Therapieplan, den ich Ihnen als Eltern gerne in einem Gespräch erläutere.
In kleinen Schritten machen wir uns dann gemeinsam auf den Weg zum Ziel. Dabei arbeite ich mit den Kindern / Jugendlichen in der Regel in Einzelstunden. Es soll immer wieder Erfolgserlebnisse geben, die die Kinder / Jugendlichen ermutigen weiter zu gehen und Freude am Lernen zu entwickeln.
In regelmäßigen Elterngesprächen bestimmen wir unsere Richtung neu oder schauen zurück auf die bereits geschaffte Wegstrecke und die Ziele, die noch vor uns liegen.
Elternseminare und – vorträge sollen Ihnen zusätzlich Tipps an die Hand geben, die bei mir begonnenen Schritte zuhause weiter zu unterstützen.
Ein regelmäßiger Austausch mit Schule und evtl. weiteren Fachstellen ist dabei ebenso wichtig.

3. Abschluss der Lerntherapie
Zum Ende der Therapie werden wir mit Hilfe normierter Tests oder Arbeitsproben den Therapieerfolg noch einmal überprüfen. In einem gemeinsamen Abschlussgespräch können wir auf unseren gemeinsamen Lernweg zurückblicken.

 

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