Stadt kann ja jeder

Wald live – ohne Handy und google, aber gemeinsam und mit neuen Erfahrungen. Das haben Studierende des Abschlussjahrgangs Grundschulkindern ermöglicht. Viel Ungewohntes durfte dafür im Wald ausprobiert werden. Am Ende hatten Kinder und Studierende viele neue Ideen zu der fremden Welt da draußen.

Ungewohnt ist der Wald für die meisten von uns. Daher hieß es auch für die Studierenden erst einmal Ideen sammeln. Nach einer kurzen Exkursion hieß es ein Programm auf die Beine stellen. Denn eines war sicher: am Ende des Projekts kommen Kinder, denen nach allen Regeln der pädagogischen Kunst Lust auf Natur gemacht werden sollte.

Wichtig war dabei den Wald an sich wirken zu lassen. Die naturpädagogischen Stationen sollten nicht ablenken, sondern die Wahrnehmung der kleinen Gruppen auf Erlebnisse lenken. Erfahrung live gab es beispielsweise beim „nächtlichen“ Waldparcours entlang einer Slackline, zwischen den Bäumen. Sportlich wurde es bei der Geschichte, die von den Kindern nur fortgesetzt werden konnte, wenn alle Naturmaterialien gefunden wurden und dann gab es da noch die unterschiedlichsten Farben, die teilweise nur entdeckt werden konnten, wenn man sich unter die Heidelbeeren traute.

Finden und Erkennen waren auch wichtig beim „Sehen mit den Händen“. Wenn es zum Beispiel darum ging, Bäume nur mit den Händen kennenzulernen und diese dann wieder zu finden. Oder bei der Diskussion, ob eine Bananenschale im Wald liegen gelassen werden kann.

Gut gelaunt stiegen die Kinder nach zwei Stunden wieder in ihre Busse. Als wieder geerdet wurden die Kinder von ihren Lehrerinnen beschrieben. Das gute Miteinander im Wald hatte seinen Teil dazu beigetragen. Die Studierenden haben sich vorgenommen, die Angebote in ihrer zukünftigen Arbeit als Erzieher und Erzieherinnen zu integrieren.

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